Terminänderungen:
 
Home News & Beiträge Senioren Seniorentour Altmühltal 3
 
Seniorentour Altmühltal 3 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 03. Mai 2009 um 19:53 Uhr

 

 

Die Seniorengruppe der Sektion Schwabmünchen im DAV begann die diesjährige Wandersaison wie die letzten beiden Jahre mit einer weiteren Etappe entlang der Altmühl. Entlang der Altmühl, das war es eigentlich nicht was Tourenleiter Heinz Zimmermann ausgesucht hatte, denn gleich nach der Ankunft in Kinding ging es ziemlich steil und für manche echt schweißtreibend rund 150 Höhenmeter bergauf auf das rechte Hochufer der Ur-Donau, die einst das mächtige Tal der Altmühl geschaffen hatte. Von dort führte der Weg durch herrlichen frühjahrsgrünen Mischwald, vorbei an gut erhaltenen Hügelgräbern aus der Jungsteinzeit und spektakulären Aussichtspunkten hinunter ins Tal. Oberhalb der Ortschaft Unteremmendorf ziemlich verborgen im hohen Buchenwald versteckt sich eine Burgruine mit einem natürlichen Felsentor an der Westseite durch das der Weg in steilen Serpentinen bergab ins Tal abfällt. Nach einer weiteren knappen Stunde in dem schon reichlich warmen Talgrund – es war ein richtiger Sommertag im April - wurde die Kratzmühle zur Mittagsrast erreicht.

Die Kratzmühle,

einst Korn- und Sägemühle beherbergt neben einem Gasthof noch ein Technikmuseum, und die hier angestaute Altmühl wird auch noch zur Stromerzeugung genutzt. Der Weiterweg, nun am linken Ufer war zuerst noch recht gemütlich an blühenden Büschen und Kirschbäumen vorbei. Doch ab dem Ort Badanhausen stieg der Weg zwar langsam aber elend lange wieder an bis das linke Hochufer erreicht wurde. Erste leise Fragen – wie weit ist es denn noch? Doch nach einer kurzen Wegstrecke war alles vergessen. Ein fantastischer Ausblick von einem Aussichtspunkt nahe dem Schloss Hirschberg über die hübsche Stadt Beilengries bis hin zum einmündenden Rhein-Main-Donaukanal entschädigte für alle Mühen des Anstieges. Das Schloss Hirschberg selbst, das Exerzitienhaus der Diözese Eichstätt ist leider nur sonntags zu besichtigen. Der Rest bergab in die Stadt, ein Klacks, denn dort wartete nicht nur der Bus – eine weitere kurze Einkehr stand an.

Einige hatten sich kurz vor dem Ziel in die Werkstatt eines pensionierten Schreiners „verlaufen“ der dort selbst Alphörner baut. Dessen Kurzeinweisung samt Vorführung der riesigen Instrumente war eine echte Bereicherung, auch wenn es dafür später ein leises Donnerwetter vom Tourenleiter abgab.

Einfach eine Supertour, ein Superwetter, alle 44 Teilnehmer waren sehr zufrieden und sind sicher im kommenden Jahr bei der nächsten Altmühltal-Etappe wieder dabei.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. September 2009 um 11:27 Uhr
 
 

Nächste Termine

Kalender

<<  Juni 2010  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
21222324252627
282930    

Wetter

Newsletter

*

Verfügbare Mailinglisten:

(*) Pflichtfelder

Seitenaufrufe : 43525